• Online

    Es ist soweit.

    Die neue Buzze mitsamt www.blogfront.de ist online.

    Da mach ich mir gleich mal ein Bier auf.

    Ich bitte nunmehr den interessierten Leser, mir in die neue Behausung zu folgen; und alle Freunde und Feinde da draußen, mich neu zu verlinken.

    Dank, Gruß....

    alles ist gut

  • UMZUG

    Liebe Leser,

    nachdem der hier Schreibende schon vor einiger Zeit ein neues Zuhause gefunden und eingerichtet hat, ist es nun an der Zeit, auch diese Seite, bzw. deren Inhalte mit umziehen zu lassen.
    Ab 19.02.08, pünktlich zur Freischaltung meines DSL-Anschlusses gibt es alles was man braucht unter:

    WWW.BLOGFRONT.DE

  • Ironische Betrachtung...

    Genau betrachtet ist es irgendwie beschissen,
    Dass immer alles anders kommt, als man sich denkt.
    Als wär es gestern, scheints, da man sein Herz verschenkt –
    Und heute liegt man ganz schön einsam in den Kissen.

    Und morgen... Fuck! Ich wag es mir nicht auszumalen!
    Wohlmöglich ist schon morgen alles wieder gut!
    Und wohin dann mit all dem Leid und all der Wut?
    Was soll man denn nur tun, ... so ohne Seelenqualen?

    Man hatte doch gerade erst so recht begriffen,
    Dass alles Lieben, alles Geben zu nichts führt,
    Dass man das Leben nur im tiefsten Leiden spürt,
    Da wird man schon vom seinem Platz zurückgepfiffen.

    Das kann nicht sein! Der Mensch braucht seine Positionen!
    Das Leben ist doch eine Schlampe sondergleichen!
    Wenn man sich grämen will, zum Stein- und Herzerweichen,
    Da will man wirklich nicht im „Hause Fröhlich“ wohnen.

    Doch beinah überall ist Glück und frohes Treiben.
    Und in mein Fenster scheint die ganze Zeit die Sonne.
    Und selbst die Katzen schrein im Hof vor lauter Wonne:
    Man kann auf dieser Scheißwelt nicht mal traurig bleiben!!!

  • Lagebericht...

    Ja, es ist vollbracht!

    Umzug auf der ganzen Linie...

    "Was erst verdrießlich schien,
    war schließlich gut für ihn!"

    (Wilhelm Busch, wer sonst.)

    Ansonsten war da noch ein Konzert!
    Mikrowelle vs. Rummelsnuff - Giganten der Strommusik im Puschkin Dresden!
    Es wurde ja hier mehrmals angepriesen und nun, da ich es mit eigenen Augen gesehen habe, kann ich guten, aber immer noch fragenden Gewissens verkünden: HINGEHEN!
    Was man dort sieht und hört, ist mit unserer Muttersprache nicht zu beschreiben. Es ist derbe Strommusik, soviel ist klar! Den Rest muss jeder für sich zu begreifen versuchen, oder, wie ich, an eben diesem Versuch scheitern... und sich frohen Mutes dem Rausch hingeben.

    Fotos gibt es zum Glück keine. Dafür aber Impressionen für die Ewigkeit!

  • Sendepause....

    Mit diesen Worten sende ich letztmalig aus meiner nunmehr sporadischen Unterkunft.
    In den nächsten Tagen werde ich mich der Befestigung einer neuen Behausung sowohl, als auch eines neuen geistigen Bollwerks befleißigen.

    Bleibt mir treu, verehrte Leser und Beobachter, bald gehts wieder zur Sache.

  • Herr H. schreibt seinem Freund...

    Du wolltest dich vor kurzem gründlich ändern?
    Und wunderst dich, dass es nicht geht?
    Nun hast du Tränen in den Augenrändern,
    Und fühlt dich wie im Kopf verdreht?

    Mein Freund, wie man’s auch wendet oder tut,
    Am Ende läuft es auf Charakter raus!
    Den zu verändern, ginge niemals gut!
    Bleib wie du bist! Bei dir bist du zu Haus.

    Und sollten welche sagen, das sei schlecht,
    Tritt ihnen kräftig gegens Schienenbein!
    Und schrei sie an: Was Recht ist, das ist Recht!
    Was meine ist, Verdammt!, das bleibt auch mein!

  • Guten Morgen...

    Beginen wir diesen erhabenen Tag mit...
    ...klar - Musik!!!

    Kopfnicken!

    UGRESS - live und bunt...

    Hier könnte es in nächster Zeit etwas ruhiger werden, da diverse Internetanschlussanbieter beachtliche drei Wochen veranschlagen, um das DSL-Signal von einem zum anderen Ort zu schalten.

  • Die Nacht vor dem Umzug....

    DIE letzte Nacht, die geb Ich mir!!
    Und tu es wie seit Anbeginn:
    Ich sitz allein und trinke Bier -
    Doch heute such ich keinen Sinn!!!

    Heut schaue ich zum letzten Mal
    In jene Räume ohne Glück!
    Vorbei die sinnbefreite Qual!
    Ab morgen schau ich nicht zurück!

    ***

    Was ist noch alles Gestern?
    Was ist alles Morgen
    gegen den Moment
    gefühlten Glücks oder Leids?
    Nichts!
    Lebt wohl ihr bösen Geister!
    Und Willkommen!
    all ihr neuen!
    Was war, ist!
    Und wird ewig sein!
    Und jeder Fehler ist ein Teil.
    Horrido!
    Wir werden ewig Fehler machen,
    machen müssen!

    ***

    Ab morgen schau ich nicht zurück!
    Heut Nacht ein allerletztes Mal.
    Kein Mond verklärt mir heut den Blick!
    Das Glück ist ein mit Elend vollgestopfter Saal!

  • Der daktylisch-metaphorische Abgrund...

    (Im Falle eines Vortrags schlage man beim vorletzen Vers gepflegt mit der flachen Hand auf den Tisch!)

    Ein Abgrund. Es standen dort auf jeder Seite
    Zwei Bäume. Ich spannte ein Seil zwischen beide.

    Begab mich nun barfuß, den Abgrund zu queren,
    Recht zügig auf’s Seil, hört’ noch Spötter mich lehren:
    „Du wirst heute fallen, im Abgrund zerschellen,
    Es werden zerreißen Dich Klippen und Wellen!“
    Doch eh’ sie noch hatten zu Ende gelacht,
    Da hatte ich schon gut die Hälfte vollbracht,
    Und stand in der Mitte des Abgrunds im Winde.

    Als plötzlich an einem der Bäume die Rinde
    Mit finsterem Knirschen begann zu zersplittern.

    Nun könnt ihr euch denken, dass ich gleich vor Zittern
    Mich kaum noch gerade im Gleichgewicht hielt.
    Ich dachte: Wie grausam das Schicksal doch spielt!
    Da knüpft man Verbindung vom Hier in das Dort,
    Gelänge mit Leichtigkeit hin zu dem Ort,
    Wenn nicht die Verankerungspunkte so …*krach*…

    Es gab einen Hieb… und verwirrt war ich wach.

  • Adam Freeland - fear is the mindkiller

    Bitte, wenn ihr es hört, hört es LAUT! So laut, dass es auch der Rest hören MUSS!

    Und wer sich fragt, was es am Schluss des Videos mit der Einblendung oben links wärend der Breaking News (ein Typ mit Colabecher) auf sich hat...
    der schaut auf blogfront.de...

  • Herbst in Peking...

    Heute wieder ein keiner Einblick in die unendlichen Weiten der Musik.
    Herbst in Peking.
    Leider sind sie nicht mehr aktiv. Aber gerockt haben sie auf alle Fälle.

  • Auf dem Heimweg...

    Im „Alter Besen“ ist heut Happy Hour.
    Zehn Herren buhlen um das letzte Weib.
    Und gegenüber pinkelt einer an die Mauer.
    So sieht er aus – des Volkes Zeitvertreib:

    In Kneipen sitzen und sich echauffieren,
    Dass man nicht mehr in Ruhe rauchen soll,
    Und über Politik und Umwelt diskutieren,
    Der Bürger hat zu Recht die Nase voll!

    Dazu 10 Bier und jeweils noch ein Korn
    Und flotte Sprüche zur Bedienung lallen.
    Und manchmal, aber möglichst nur im Zorn,
    Darf man sich gegenseitig eine knallen.

    Ich gehe dran vorbei. Mir ist‘s egal.
    Der an der Mauer hat sich selbst getroffen.
    Der Mond scheint übers Dach in das Lokal,
    Wer zu viel redet, dessen Bier wird schal!
    Ich geh nach Haus - ich bin schon zu besoffen.

  • 1000...

    Meine sehr verehrten Damen und Herren,

    nachdem ich dieses Blog vor nicht einmal einem ganzen Monat eröffnete, darf ich nun genau in diesem Augenblich auf 1000 Klicks blicken.
    1000 Mal habt ihr hier hereingeschaut, und ich hoffe 1000 Mal mit dem Kopf geschüttelt, euch gefreut oder gegrübelt.

    1000 Klicks - habt besten Dank!

  • Spätvorstellung im Kino...

    Nachts steh ich am Panorama-
    Fenster und beschau das Drama
    Unsrer deutschen Na(t)(z)ion.
    Denn es flimmern monoton
    Circa hundert Neubaufenster,
    Blitzen auf wie Schreckgespenster
    Gegenüber in den Kästen
    Aus Beton - man lässt sich mästen,
    Stets im Gleichtakt - RTL
    Und SAT 1 im Schundduell,
    Szenenwechsel für die Massen
    Werbeblöcke für die Kassen.
    Und mir tut es im Foyer
    Schaudernd in der Seele weh.

  • Umzugsgedanken...

    Da packt man Kisten! Wieder zieht man um!
    Und nebenbei beschaut man den Bestand
    An Kleinkram und Geschirr, und an der Wand
    Hängt noch ein letztes Bild herum.

    Und überall wird man an was erinnert!
    Und wie man‘s anfasst, piekst und sticht es einen.
    Man ist mit so viel Sachen nicht im Reinen,
    Man hofft, dass es sich nicht verschlimmert.

    „Da muss man erstmal durch“ – man nimmt die Tassen.
    Wie oft trank man daraus, ganz unbeschwert?
    Und jeder Schluck scheint heute ganz verkehrt.
    Dass das so sein soll, will man gar nicht fassen.

    Und erst das Buchregal! Das hat man selbst gebaut!
    Aus selbst gekauftem und gesägtem Holz –
    Und als man fertig war, war man so stolz…
    Zu dieser Zeit hat man ja auch vertraut!

    Worauf? Na auf die Hoffnung! Gottverfickt!
    Auf sowas baut man nicht nur Buchregale! –
    Da ist ja auch die kleine, hübsche Schale,
    Die hatte man zum Einzug erst gekriegt.

    Und all das Zeug muss wieder in die Kiste?
    Am liebsten legte man sich selbst in eine!
    Doch in der Kiste liegt man auch alleine.
    Was man noch tun muss, steht auf einer Liste.

    Und die ist lang! Und oben steht ganz dick:
    „Vergessen!“ Doch „Verdrängen!“ träf es besser.
    Da steht man rum und man sortiert die Messer,
    Und kratzt sich ganz verlegen im Genick.

    Die großen Räume drücken auf die Drüsen.
    Den Menschen ist alleine immer kalt!
    Da nützt kein Schnaps und auch kein Festgehalt,
    Und auch nicht dicke Socken an den Füßen.

    Könnt man nur alles in Kartons verstauen!
    Man schleppt so vieles unnütz mit sich rum.
    Man schleppt sich dran noch seinen Buckel krumm -
    Und kann kaum noch nach vorne schauen!

  • Schuhe...

    Was für ein brütend warmer Sommermittag im Juni. Verschlafen trete ich auf den Balkon. Meine Fußsohlen spüren den warmen Holzbelag des Fußbodens und geben jede Unebenheit der Bohlen an mein verzivilisiertes Gehirn weiter. Ich brauche einige Zeit, diese ungewohnten Reize in ihrer vollen Vielfalt interpretieren zu können; aber als ich mir meiner Barfüßigkeit gänzlich bewusst werde, ergießt sich ein wahrer Schwall wohliger Erkenntnis in mein müdes Herz:

    Schuhe!

    Bei allen was mir lieb und teuer ist! – diese verdammten Schuhe!
    Überall Schuhe!
    Wie frei bin ich doch jetzt, da ich bar aller Zwänge und nackten Fußes in der Sonne stehe! Aber welche der noch übrigen Freiheiten könnte wiederum ohne den sicheren Schutz eines Schuhs erreicht werden?

    => Lies mehr!

  • Augen und Ohren auf...

    Wer keine Augen hat, braucht gute Ohren.
    Doch leider hat so mancher weder noch!
    Der gilt ja heute fast als auserkoren,
    Dem mal was Schönes aus dem Halse kroch.

    Und dabei war es meistens aus Versehen!
    Per Zufall, wie ein Möwenschiss im Wind,
    Der trotzdem traf, traf der Gedanke jenen.
    Was für ein Glück! Man murmelt: Menschenskind!

  • Berlin, du große Stadt... (und weitere Erbaulichkeiten)

    ... was man nicht alles so erlebt.
    Ein kleiner Ausflug, aber große Erlebnisse.
    Wir hatten uns, wir hatten Bier, einen Film und eine Begegung der unheimlichen Art. Wer mehr wissen möchte, dem sei der Bericht der blogpuppe ans Herz gelegt - ich denke, sie hat bereits alles gesagt.

    Im Kontext dieses Abends soll auch das folgende Gedicht stehen.
    Das Wesen des Betreibers von stadtgesaenge.blog.de stünde einigermaßen im Gegensatz zu den veröffentlichten Texten, so die Verlautbarung.
    Du willst also ein finsteres Gedicht?
    Murmel, nur für dich, bitteschön:

    Auf dem Markt

    Herr Meier, seines Zeichens strenger Nihilist,
    Stand splitternackt auf einem Marktplatz, und er schrie:
    „Ich weiß jetzt endlich was der Sinn der Menschheit ist!
    Vom Viehe kam der Mensch – er werde wieder Vieh!

    Der eitle Mensch! Er kehre nackt – und nackter noch,
    Als ich euch heute nackt und frei dies Wort bekunde –
    Er kehre nackt zurück, aus seinem selbstgewählten Joch,
    Zurück zu seiner ersten, letzten frohen Stunde!

    Zurück zu jener Zeit, als er noch frei von Gier
    Und Wert und Pflicht und Anstand und Moral gewesen.
    Da war der Mensch noch Mensch, da war der Mensch noch Tier,
    Als er noch nicht ein Wort in einem Buch gelesen!

    Doch Ach! Ihr Hedonisten, die ihr räudig glotzt,
    Ihr seid das Tier nicht wert, dem euer Sein entsprungen!
    Ihr seid der Abschaum, den ein feister Gott gerotzt,
    Nachdem er eine Kuh beschlief – und ihre Jungen!

    Was red´ ich noch? Es fügt sich letztlich von allein!
    Der Menschheit Untergang ist für die Welt das Beste!
    Drum werdet wieder Tier, wollt ihr am Leben sein!
    Das Ende naht! Das Viehzeug kriegt zum Schluss die Reste!“

    ...
    Von den voragegangenen Zeilen unberührt bleiben freilich noch ganz eigene, persönliche Erlebnise und Erfahrungen.
    Denn wenn man schonmal in der großen Stadt ist, sollte man es als Liebhaber diverser Lyrik natürlich nicht verpassen, nach dem ein oder anderen guten Stück Ausschau zu halten - und manchmal wird man mehr als belohnt:

    Die lasterhaften Balladen und Lieder des Francois Villon!
    Was für ein Buch!
    Was für ein Dichter! Und was für eine überragende - wenn auch freie - Nachdichtung von Paul Zech!

    Liebe, Laster, Ausschweifung, Hass, Hunger, Armut und Verelendung - wer das Leben wiklich in seine Grundfesten liebt, der liebt kein Schönreden mehr - und wer die Nase einfach mal voll hat von all dem Goethe-gedöns und Heine-diminutiven, von diesen rilkehaften, präkoitalen Schmusebeschaulichkeiten und Hesse-vergeistigungen, der braucht endlich handfeste Lyrik, der braucht ordentlich eins in die Fresse, dass es klingelt beim Lesen, der braucht den Expressionisten Zech und "seinen" 500 Jahre alten Villon!

    Und bei Villon griffen nicht nur die Expressionisten gerne zu, nein, da hört man natürlich auch Klaus Kinski voller Inbrunst und mit seinem unvergleichlichen Charme:

    Junge, Junge!

    DIE Lyrik LEBT! Es lebe die Lyrik!

  • Wochenende...

    Ah...

    drei Tage frei...

    Da lohnt ein kleiner Ausflug gen Nord.

    Berlin

  • Schlaft!...

    Besonders wenn man schläft ist man nicht munter!
    Das wär ja was! (Verzeiht, wenn ich’s erwähne.)
    Wenn man das ganze dröge Rauf und Runter
    Des Alltags auch im Schlaf noch mitbekäme,
    Man hätte bald den Kopf voll kunterbunter,
    Voll federleichter, kleiner Hobelspäne!
    Die Brandlast wäre viel zu leicht entzündlich!
    Drum schlaft! Und wenn ihr schlaft, schlaft lang und gründlich!

    Info:
    Diese Gedicht- Strophenform heißt Stanze.
    Das Reimschema ist abababcc.
    Metrum: 10-hebiger Jambus.
    Das letzte Verspaar sollte die vorherigen zusammenfassen und/oder einen runden Abschluss bilden.
    Ob ihres edlen Wesens nennt man sie auch die Königin der Strophen.

  • Chefsache 01

    fragen

  • Die Buche ist gefallen...

    Und wieder ist Dresden um ein trauriges Kapitel reicher.
    Am Dienstagmorgen um 6:25 Uhr Ortszeit begann die Stadt Dresden mit der Fällung der sogenannten Waldschlösschen-Buche, einem 200 Jahre alten Baum, der mitten in der Zufahrt zum umstrittenen Waldschlösschenbrücke-Projekt stand. Totz massiver Proteste seitens der Bevölkerung und der Umweltorganisation "Robin Wood", die seit mehreren Wochen die Buche besetzt hatte, räumte die Polizei das Gebiet und machte dem Kampf um den Baum ein Ende.
    Hintergrund der Aktion ist der Bau einer neuen Elbbrücke, die, so sie gebaut wird, der Stadt Dresden den Titel "UNESCO - Welterbe" kosten könnte.

    Weitere und ausführlichere Informationen, sowie Bilder zur Aktion gibt es hier.

    In was für einer Zeit leben wir bloß?

  • Achtung...

    Berichten reisender Freunde zufolge, scheint etwas weiter nördlich, genauer gesagt in Schottland, einiges anders zu sein.
    Man bedient sich in diesen Gefilden prägnanter Hinweisschilder, um, ähnlich wie bei uns, auf mögliche Gefahren hinzuweisen.
    Dass diese Gefahren jedoch Rentner sein könnten, kann man sich dabei kaum vorstellen.

    Elderly People

    "Elderly People" prangt meistens unter einem solchen Schild.

    Ich bin begeistert.

    Die Schotten denken an alles.

    ***

    Vielleicht sollte man sich dies zum Vorbild nehmen, und auch hierzulande die Gefahren, die von kaum einem beachtet werden, offenkundig auf Verkehrsschildern zur Schau stellen.

    Spontan wäre dies mein Vorschlag:

    Achtung Politiker

    "Achtung Politiker"

  • Macht nichts... (ein Lied auf die Freiheit)

    Die Freiheit ist aus Deutschland ausgezogen,
    Sie gab den kalten Wohnsitz endlich auf.
    Man hatte sie zu oft zu sehr belogen
    Und hat ihr allen Mut aus ihrem schönen Leib gesogen
    Und setzte, wo man konnte, noch eins drauf.

    Und keinem fällt es auf, dass sie verschwand!
    Man fühlt sich nur ein bisschen unbehaglich.
    Man raucht nicht mehr und man zahlt Dosenpfand –
    Und man zahlt seine Steuern gegen den Verstand...
    Und regelt noch den Gang aufs Klo vertraglich.

    Die Freiheit ist aus Deutschland weggegangen!
    Sie war es leid sich täglich zu verkaufen!
    Sie ging, als wir noch ihre Lieder sangen
    Und unsre Seelen schon in euren Kassen klangen,
    Sie ging! Man sollte sich die Haare raufen!

    Doch alles was es gibt, hat seine Preise.
    Der Staat gleicht einem großen Hurenhaus!
    Und wer sich wundert, wundert sich nur leise.
    Manch einer wirft sich trotzig auf die S-Bahngleise.
    Und manchem macht das alles gar nichts aus.

  • Rummelsnuff... Halt Durch!

    Lange hab ich gehadert.
    Immer und immer wieder hab ich mir diese eigenwillige "derbe Strommusik" von Rummelsnuff in den letzten Nächten zu Gemüte geführt und war hin und her gerissen. Ist das jetzt Ernst? Ist das jetzt vielleicht totale Verarsche? Keine Antworten!
    Also musste ich erkennen, dass es ohne Klassifizierung gehen muss.

    Rummelsnuff, das sind Elektrogassenhauer, das ist Dresdner Urgesteinsmusik, das ist Elektropunk, das ist alles.

    Wenn das kein Gassenhauer ist!

    Im "Mikrowellenpost" kündigte ich es ja schon an: 01. Feb.2008 - Puschkin, Dresden

    Rummelsnuff und Mikrowelle live und bunt!
  • Herbstspaziergang... (etwas verspätet aufgeschrieben)

    Der Herbst will seine beste Seite zeigen,
    Mit Sonnenschein und allem Drum und Dran.
    Drei alte Herren sitzen auf der Bank und schweigen
    Die bunten Bäume an.

    Die Wolkenschafe rennen wie besessen,
    Weil sie der Wind in ihre Hintern tritt.
    Und Frau Natur lädt ein zum Apfelkuchenessen –
    Man ginge gerne mit.

    Die von der Zeitung schreiben, es gibt Regen.
    Wen intressierts? Die schreiben kreuz und quer.
    Man würde sich ja gern auf eine Wiese legen.
    Die Glieder sind so schwer.

    Jedoch da muss man auch schon wieder weiter.
    Gleich ist die halbe Mittagspause rum.
    -Man wollte ja noch dies… und außerdem… und leider…-
    Wie ist man manchmal dumm!

  • Meinung...

    Wer noch niemals Hunger hatte,
    Wer noch nie auf Steinen schlief,
    Wer noch niemals ohne Schuhe
    Einsam durch die Gassen lief –
    Der soll mir nicht Elend klagen,
    Der soll froh sein Leben fristen,
    Denn die schlimmsten aller Heuchler
    Sind doch satte Pessimisten!

  • Mikrowelle...

    Es gibt Tage, da hat man irgendeinen Sound im Ohr.
    Einen Sound, der einen an etwas ganz Großes erinnert.

    Und man grübelt:
    Da war doch was!
    Da war doch echt was!

    Und man rennt heim und sucht.

    Und man findet!

    Mikrowelle!
    Ja! Verdammt! und nochmal: Ja!

    Reinziehen!

    Mikrowelle – Titel: Geheimagent

    Die Herren sind übrigens demnächst, zusammen mit Rummelsnuff am 01. Feb. 08
    im Puschkin, Dresden zu sehen!!!

    Das wird ein Fest.

    Da geht einem doch gleich das Herz auf!

    Da erinnert man sich glatt an Auerworld 2005, als Mikrowelle (an der Gitarre "Peter G." und an den E-Dumms Ralf "QNO" Kunze) mit ihrem trashigen ElektroSurf dergestalt den Beat rockten, dass das ökologisch wertvolle Weidenrutengerüst des Auerworldtempels in seinen lebendigen Grundfesten erschüttert und den Hippies glattweg die Falten aus dem groben Sackleinen, der ihre entmenscht tanzenden Körper umgab, gezogen wurden.

    Beweise gibt es genug:

    Mikrowelle

    Und wer meint, dieses Bild sei unscharf, dem sei gesagt, das die Belichtungszeiten sämtlicher herkömmlichen Fototechnik nicht klein genug gewesen wären, um das, was an diesem Abend geschehen ist, scharf abzubilden.

    Bloß gut.

    Der geneigte Leser schaue sich auf jeden Fall die weiter oben schon erwähnte Mikrowelle-MySpace-Seite an.
    Vor allem unter der Rubrik "Freunde" finden sich einige nahmhafte, sowie sehens- und hörenswerte Exemplare diverser musikalischer Genres.

    Genug, es ist spät!
    Man könnte ja noch davon anfangen, dass Mikrowelles Gitarrist der Bassist von T.A.M war, einer Band, die wohlmöglich ganze Generationen auf den richtigen Weg geführt haben könnte, aber ach, ach...

    man folge den Links... und man wird finden...

  • Neujahrs(volks)lied (...nur im Vollrausch lallend vorzutragen!)

    Ein nagelneues Jahr! Man wünscht sich fast,
    Man hätte sich für sich was Schönes vorgenommen.
    Stattdessen eilt man weiter ohne Rast
    Und fühlt sich wie ein Hund, der unters Rad gekommen.

    Ein nagelneues Jahr! Es ist soweit!
    Und gestern war ein wirklich schöner Tag zum leben –
    Doch dafür war nun wirklich keine Zeit!
    Das letzte Bisschen Zeit hat man längst weggegeben!

    Ein nagelneues Jahr! Ach, drauf geschissen!
    Die alte Leier ist ein allzu schlechter Trost!
    Man hat ja schon ganz andre Jahre einwandfrei verrissen!
    Man ist doch auch nur'n Mensch!... Na also!...Prost!

  • Langustenbaum (nach einem Bild von Stefan Heuer, Burgdorf )

    Langusten, die, gleich Früchten, sich im Dickicht wiegen,
    Entsprangen wie der Fisch aus einem Fingerhut.
    Am Horizont erstrahlt der Berg in Morgenglut.
    Und nur der Morgen weiß, warum da alte Knochen liegen.

    Erneut zum großen Sprung bereit spannt schon der Fisch
    Die Flanke, während der Langusten stumpfe Scheren,
    Als ob sie eher eitler Schmuck als Waffe wären,
    Den jungen Tag berühren, der so wunderlich.

    Und überall ist Welt und Berg und Baum und See.
    Und Knochen und Langusten sind ein schöner Traum.
    Schon bald springt auch der erste Fisch auf einen Baum

    Und krallt vom Himmel sich ein kleines Kanapee.
    Da staunt der Morgen dort vom Berge in die Runde.
    Vom Tal hinauf jedoch – bell‘n schon die ersten Hunde.

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